Flexibilität
Der Universaldünger mit Schwefel!
Durch Umweltschutzmaßnahmen wie der Rauchgasentschwefelung sind die Schwefeleinträge aus der Atmosphäre fast überall auf unter 10 kg S/ha und Jahr abgesunken.
Aus dem Bodenvorrat werden jährlich nur geringe Mengen (10 bis 40 kg S/ha) freigesetzt. Das reicht oft nicht aus, um die Pflanze ausreichend mit Schwefel zu versorgen. Die Menge an pflanzenverfügbarem Schwefel im Boden ist in Abhängigkeit vom Standort und der Düngung teils großen Schwankungen unterlegen. Besonders in Zeiten geringer Mineralisierung wie vor oder zu Vegetationsbeginn kommt es deshalb häufig zu Schwefelmangel.
Schwefelmangel vermeiden
Der Schwefelbedarf der meisten landwirtschaftlichen Nutzpflanzen liegt zwischen 10 bis 70 kg/ha S*, deshalb reicht der Schwefeleintrag aus der Atmosphäre und die Bereitstellung aus dem Boden heute nicht mehr aus, um den Entzug mittlerer Ernten zu ersetzen.
Zusätzlich ist durch die immer höheren Erträge und Qualitätsziele ein erhöhter Schwefelentzug festzustellen. Deshalb kommt es häufig zu Schwefelmangel. Schon latenter Schwefelmangel führt neben einer Ertragsreduktion zu geringen Proteinqualitäten, niedrigen Erntequalitäten und einer schlechteren N-Ausnutzung.
Verringerte Schwefeleinträge aus der Atmosphäre seit 1990
* Quelle: Sturm, H.; Buchner, A. und Zerulla, W. (1994): Gezielter düngen. 3., vollkommen neu überarbeitete Auflage, Verlagsunion Agrar, DLG-Verlag, Frankfurt/M.
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Umwelt
Stickstoff stabilisiert.
Durch die Stabilisierung des Stickstoffs kommt es zu einer besonders nachhaltigen und effizienten Pflanzenernährung. Dabei verzögert der hocheffiziente Nitrifikationsinhibitor in ALZON® 33-S die Umwandlung des Stickstoffs von der stabilen Ammonium in die mobile Nitratform um sechs bis zehn Wochen. Der stabilisierte Stickstoff verbleibt im Krumenbereich und ist in der Ammoniumform jederzeit für die Pflanzen verfügbar, jedoch vor Verlagerungen in tiefere Bodenschichten geschützt. Frühere Düngungstermine und die mögliche Zusammenfassung von Teilgaben, insbesondere bei Vorsommertrockenheit, sorgen dafür, dass stets ausreichend Stickstoff im Wurzelbereich vorhanden und unabhängig vom Wetter bedarfsgerecht und zur richtigen Zeit verfügbar ist. Das Ergebnis sind hohe Erträge mit guter Qualität.
Ganz im Sinne der neuen Düngeverordnung wird durch ALZON® 33-S das Risiko von Nitratverlagerung und -auswaschung sowie von Lachgasemissionen bei höheren Niederschlägen vermindert. Die Nitratverlagerung kann um bis zu 50% reduziert werden. Lachgasemissionen werden sogar um bis zu 75% verringert.
ALZON® 33-S – solide Erträge – hohe Qualität.
Mit ALZON® 33-S bringen Sie gleichzeitig Stickstoff und Schwefel im optimalen Verhältnis zueinander effektiv aus. Die folgenden Empfehlungen basieren auf einer Vielzahl von Versuchen in unserer Anwendungsforschung und der Praxis. Sie sind entsprechend der Vorgaben der Düngeverordnung auf Grundlage Ihrer örtlichen Gegebenheiten an den Pflanzenbedarf anzupassen.
Weitere Informationen zum fachgerechten Einsatz von ALZON® 33-S erhalten Sie unter www.duengerfuchs.de oder jederzeit gerne auch persönlich von Ihrem Fachberater.
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Ertrag
Sicherheit mit Stickstoff und Schwefel.
Die einmalige Kombination von stabilisiertem Stickstoff mit sofort und nachhaltig wirkendem Schwefel bringt eine deutliche Mehrleistung.
Vorteile der Stickstoffstabilisierung nutzen
Durch die Stabilisierung des Stickstoffs werden erhebliche Vorteile erzielt: Es sind weniger Teilgaben erforderlich, die Ausbringungstermine können variabler gestaltet und Stickstoffverluste minimiert werden. Nicht zuletzt verbessern sich die Erträge und Qualitäten gegenüber herkömmlichen Düngern spürbar. Die N-Effizienz, ein wesentlicher Parameter der neuen Düngeverordnung, wird erhöht.
Nachhaltige Schwefelversorgung
Der Schwefelbedarf landwirtschaftlicher Kulturen ist unterschiedlich. Schwefelmangel kann zu Problemen bei der Stickstoffaufnahme führen. Nitrat kann nicht umgewandelt werden, weil es am schwefelhaltigen Enzym Nitrat-Reduktase mangelt. Dadurch wird der Stickstoffeinbau in Aminosäuren gestört und die Proteinbildung gehemmt. Ein Kilogramm Schwefel je Hektar im Mangel kann die Aufnahme von 10 bis 15 kg Stickstoff blockieren.
Die Stickstoff-Schwefelverhältnisse verschiedener Kulturen
ALZON® 33-S vereint die Vorteile der Stickstoffstabilisierung mit den Vorteilen hoher Nährstoffgehalte im optimalen N/S-Verhältnis. ALZON® 33-S ist erfüllt als Fertigprodukt in Markenqualität höchste Ansprüche an Lagerung und Verteilgenauigkeit bei der Ausbringung. Neben einer bedarfsgerechten Nährstoffversorgung werden Nährstoffverluste reduziert und die Umwelt geschont. Die höhere Flexibilität und Zusammenlegung von Düngegaben entlasten Arbeitsspitzen. ALZON® 33-S bietet sich vor allem zum Düngestart in allen Kulturen an:
- Bedarfsgerechte Stickstoff- und Schwefelversorgung für hohe Erträge und Qualitäten
- Reduzierung von Überfahrten und hohe Flexibilität bei einer frühen Ausbringung zum Düngestart
- Hohe Stickstoffeffizienz in Kombination mit Markenqualität
Anwendungsempfehlung für ALZON® 33-S:
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Produkt
Produkteigenschaften ALZON® 33-S
EU-Düngeprodukt
- PFC 7 – Düngeproduktmischung: Festes anorganisches Einnährstoff-Makronährstoff
- Düngemittel mit Nitrifikationshemmstoff, Ammoniumsulfat-Harnstoff mit Nitrifikationshemmstoff (MPA), N-S 33-12
- 33 % N Gesamtstickstoff als
- 22,6 % N Carbamidstickstoff
- 10,4 % N Ammoniumstickstoff
- 12 % S wasserlöslicher Schwefel
- min. 0,023 % Nitrifikationshemmstoff
Inhaltsstoffe:
- Harnstoff (CAS: 57-13-6)*
- Ammoniumsulfat (CAS 7783-20-2)*
*Stoffe und Gemische aus unbearbeiteten Rohstoffen
Charakteristische Werte:
| Korngröße (95 % des Produkts): | 1,6 - 5,6 mm |
| mittlerer Korndurchmesser: | ca. 3,5 mm |
| Schüttdichte: | ca. 740 kg/m³ |
| Biuretgehalt: | max. 0,9 % |